Künstler der diesjährigen Spielzeit


 XIN WANG / Klavier & Künstlerische Leitung

 

Xin Wang ist eine der führenden Pianistinnen der Inneren Mongolei. Sie begann ihre musikalische Laufbahn in China. Schon im Alter von 7 Jahren wurde sie Preisträgerin des nationalen chinesischen Klavierwettbewerbs und konzertierte in verschiedenen Konzerthäusern Chinas wie z. B. der nationalen Konzerthalle in Tianjin. Xin Wang studierte an der Musikhochschule in Köln bei Prof. Julio Largacha sowie an der Musikhochschule Nürnberg bei Prof. Gabriel Rosenberg. Sie ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Klavierwettbewerbe wie u.a. Lengano, Bettona u.a.. Ebenso wurde Sie durch ein jährliches Stipendium vom DAAD gefördert. Eine rege internationale Konzerttätigkeit führt sie regelmäßig, sowohl als Solistin als auch als Kammermusikerin in die wichtigsten Konzertsäle Europas und Asiens, wie u.a. Berliner Philharmonie, Schloss Elmau, Qintai Concert Hall in Wuhan, Concert Hall in Xiamen, Henan Art Center in Zhengzhou, Concert Hall in Ningbo oder Poly Grand Theatre in Hohhot. Regelmäßige Gastspiele in bedeutenden internationalen Musikfestivals weltweit, wie u.a. Skrjabin Piano Festival Grosseto Italien, Piano Festival „federi musica“ Neapel Italien, International Piano Festival Salerno Italien, „IBLA Claasic“ Sizilien Italien, Piano Festival Orbetello Italien, „Friday Nights with Yury Revich“ Wien Österreich, International Art Festival Kotor Montenegro, International Music Festival Deià Spanien, Festival „Palau March Museu“ Palma Spanien, „Festival de musique classique a Pompignan“ Toulouse Frankreich, Palais Sommer Dresden Deutschland, „Monschau Klassik“ Deutschland und „International Piano Festival Wuhan" China wurden von der internationalen Fachpresse gefeiert. Zusammenarbeiten mit internationalen Orchestern wie u.a. Wuhan Philharmonic Orchestra, Sinfonieorchester Aachen, Kammerphilharmonie St. Petersburg und Berliner Camerata unter der Leitung führender Dirigenten wie u.a. Kazem Abdullah, James P. Liu, Juri Gilbo, Eduardo Strausser und Fuad Ibrahimov zeigen die musikalische Qualität der Musikerin auf. Auch widmet sie sich regelmäßig der Kammermusik und konzertiert zusammen mit bekannten Namen wie Echo-Klassik Gewinner Yury Revich oder Alexandre Debrus in den internationalen Musikmetropolen. Darüber hinaus ist Xin Wang künstlerische Leiterin des internationalen Klavierfestivals Geilenkirchen sowie Juryvorsitzende und künstlerische Leiterin des internationalen Klavierwettbewerbs „Euregio Piano Award“. Außerdem ist Xin Wang als Jurymitglied bei zahlreichen internationalen Klavierwettbewerben gefragt. (u.a. Campillos Spanien, „Isidor Bajic Piano Memorial Competition“ Novi Saad Serbien, „Neue Sterne“ Wernigerode Deutschland, „Mauro Paolo Monopoli Prize“ Barletta Italien, „Notes in Harmony“ Bettona Italien, „Academy Award“ Rom Italien, Asian Youth international piano Competition Hongkong, etc..). Neben dem Konzertieren wird Xin Wang als Pädagogin sehr geschätzt. Sie unterrichtet als Gastdozentin an unterschiedlichen Musikhochschulen und Universitäten in China und gibt regelmäßig Meisterkurse in Europa und Asien.


FLORIAN KOLTUN /Klavier & Künstlerische Leitung

 

Der deutsche Pianist und Kulturmanager Florian Koltun schloss sein Klavierstudium an der Musikhochschule Köln bei Prof. Ilja Scheps ab. Weitere musikalische Impulse erhielt er an der Musikhochschule Trossingen bei Prof. Tomislav Baynov. Er ist Preisträger zahlreicher internationaler Klavierwettbewerbe in Deutschland, Italien, Spanien, den Niederlanden und Luxemburg. Eine rege Konzerttätigkeit führt ihn als Solist und Kammermusiker quer durch Europa und Asien wie u.a. Deutschland, Niederlande, Belgien, Italien, Spanien, Luxenbourg, Österreich, China oder Hongkong. Er gastiert regelmäßig in den großen internationalen Konzertsälen u.a. in der Alten Oper Frankfurt, dem Thürmer-Saal Bochum, der Berliner Philharmonie, der Wuhan Concert Hall oder dem Konzerthaus der Provinz Henan / China. Als Gastdozent in zahlreichen Universitäten in China beschäftigt sich Florian Koltun intensiv mit der musikpädagogischen Arbeit und gibt weltweit Meisterkurse. Darüber hinaus arbeitet er als künstlerischer Berater für verschiedene Festspiele,Festivals und internationale Staatsorchester in Deutschland, China und Armenien. Von 2015 bis 2017 unterrichtete Florian Koltun an der Musikhochschule Köln.


 

Euregio Chamber Orchestra

 

Entstanden aus der Camerata Aquisgrana im Jahre 2019 nimmt das Euregio Chamber Orchestra als professionelles  Nachwuchs-orchester aus Absolvent*innen und Studierenden der Musikhochschulen in NRW eine tragende Rolle im kulturellen Leben der Eifel ein. Zahlreiche Mitglieder sind Preisträger*innen internationaler Musikwettbewerbe und treten solistisch im In-und Ausland auf.  Darüber hinaus gehen die Mitglieder des Euregio Chamber Orchestras auch einer Tätigkeit in den deutschen Staatsorchestern nach. Mit der Flutkatastrophe 2021 entschloss sich das Euregio Chamber Orchestra eine Rolle als kultureller Impulsgeber für die getroffenen Flutgebiete einzunehmen. Junge Musiker*innen möchten mit Musik den Betroffenen Mut zusprechen. Sie gestalten seitdem zahlreiche Konzerte in den Kreisen Heinsberg, Düren, Aachen und Euskirchen. Mit virtuoser Spielfreude, ausbalanciertem Ensembleklang und interpretatorischer Souveränität steht das Kammerorchester für herausragende Qualität. Als musikalischer Leiter des Kammerorchesters konnten renommierte Gastdirigenten aus dem In- und Ausland wie u.a. Conrad van Alphen, Konstantin Ilievsky, Charles Olivieri-Munroe, Marek Štilec und Alfredo Oyaguez Montero gewonnen werden.


Alfredo Oyaguez / Dirigent

 

Alfredo Oyaguez Montero studierte Klavier am Königlichen Konservatorium in Madrid bei A. Cano, C. Mejias und J. Colom und schloss mit dem Diplom ab. Er setzte seine Studien in Warschau, Prag sowie an der Yale School of Music fort, wo er zum Master of Music im Fach Klavier graduierte. An der Universität von Kalifornien in Santa Barbara erwarb er den Master of Music im Fach Dirigieren und war dort stellvertretender Dirigent und Manager des Sinfonieund des Opernorchesters. 1996 war A. Oyaguez Gewinner des Wettbewerbs der Santa Barbara Performing Arts Foundation. Er trat mit dem Sinfonieorchester der Stadt Malaga, dem Adriatic Chamber Music Festival Orchestra und dem Santa Barbara Youth Symphony Orchestra auf. Er ist Organisator des Adriatic Chamber Music Festivals in Bonefro-Termoli (Italien), künstlerischer Leiter des Internationalen Musikfestivals Deià (Mallorca) sowie Gründungsmitglied und Direktor des Camerata Deià Kammermusikensembles. Alfredo Oyaguez widmet sich neben seiner Konzerttätigkeit als Pianist und Dirigent zunehmend der pädagogischen Arbeit und gehört dem Lehrkörper des Konservatoriums in Palma de Mallorca an.


 

ANDREA TROVATO / Orgel

 

Der Organist und Pianist Andrea Trovato ist als vielgefragter Interpret ständig in Italien und ganz Europa unterwegs. Sein Repertoire reicht von früher bis zu zeitgenössischer Musik, von der Oper zur Kirche, von Barock bis Romantik.  Er konzertiert ständig sowohl als Solopianist als auch als Organist in Italien und im Ausland (in Paris, Athen, Rhodos, Brüssel, Antwerpen, Chicago, Salzburg, Köln...) für renommierte Konzertgesellschaften, darunter die Mailänder Bocconi-Universität, „Società dei Concerti“ und „Società Umanitaria“, die Roosevelt University und die Notre Dame University in den USA, Temps Fort Musique und Accueil Musical in Frankreich, Polyphonia Atheneaum in Griechenland, OpusArtis in Spanien und das Ljetni Festival Rovinj in Kroatien. Seine Diskographie umfasst „Liszt all'Opera: Paraphrasen und Transkriptionen“ für das Label Dynamic, “Bellini & Chopin: Chamber Arias and Piano Works“ für das Label Tactus und, last but not least, die Weltersteinspielung von Pietro Mascagnis Kantate ‚Alla Gioja‘ für Solo, Chor und Klavier, veröffentlicht vom Label Concerto Classics.


 RAMON GOMEZ / Violoncello

 

Ramon Gomez begann im Alter von zehn Jahren Gitarre und mit siebzehn Jahren Cello am Konservatorium in Murcia zu lernen. Er setzte sein Studium in Cello und Kammermusik am Konservatorium von Córdoba unter der Leitung von Alvaro Campos und an der Escuela Internacional de Música in Barcelona bei Marçal Cervera fort. Anschließend schloss er sein Studium im Fach Cello am Konservatorium von Alicante und im Fach Kammermusik am Konservatorium von Murcia ab. Zudem studierte er Komposition an der Escuela de Composición y Creación in Alcoy bei dem Komponisten Javier Darias. Weitere musikalische Impulse erhilt er bei Javier Vidaechea, Reimund Korupp, Christoph Henkel und Ferenc Rados. Jahrelang studierte er Kammermusik und Dirigieren bei Jordi Mora, einem Schüler des großen Dirigenten Sergiu Célibídache. Ramon Gomez konzertiert regelmäßig mit der Pianistin Pilar Valero in Europa. Er ist Mitglied des Murcia Symphony Orchestra, des Rubaiyat Streichquartetts sowie des Cartagena Kammerorchesters. Darüber hinaus unterrichtet er als Professor am Konservatorium von Murcia 


PILAR VALERO / Klavier

Pilar Valero begann ihre musikalische Ausbildung am Konservatorium in Murcia bei Miguel Luis Losada und schloss die Mittelschule mit Auszeichnung ab. Später wechselte sie nach Granada, wo sie unter der Anleitung von Juan José Pérez Torrecillas, einem Schüler des großen Pianisten und Pädagogen Eduardo del Pueyo, ihr Studium abschloss. Ebenfalls in Granada gewann sie den dritten Preis beim Musikwettbewerb „Juventudes Musicales“ . Sie setzte ihre Klavierstudien bei Blanca Urie, Paul Badura-Skoda, Emile Naumoff, Aquiles Delle Vigne, Pavel Egorov und Maria Joao Pires, ihr Cembalostudium bei Pierre Hantaï sowie ihre Studien in Musikanalyse und Harmonielehre bei Claude Guinovart und Jan D'Haene fort. Außerdem studierte sie Komposition bei Javier Darias an der Kompositions- und Kreativschule in Alcoy. Im Jahr 1991 erhielt er ein Stipendium der belgischen Regierung, um seine Fähigkeiten bei Patricia Montero am Königlichen Konservatorium von Mons (Belgien) zu perfektionieren, wo er den ersten Preis mit Auszeichnung gewann. Seitdem hat sie eine intensive Konzerttätigkeit ausgeübt, die sie nach Italien, Frankreich, Luxemburg, Deutschland, Russland und Slowenien führte, wo sie eine Aufnahme für das nationale Fernsehen machte. Sie hat Werke von Manuel Seco mit dem Ensemble für zeitgenössische Musik Concertus Novo und Werke von Ricardo Lamote De Grieñon mit dem katalanischen Ensemble Barcino aufgenommen. Sie schloss ihr Philosophiestudium mit einer Arbeit über Komponistinnen ab und wird häufig zu Vorträgen eingeladen. Darüber hinaus geht sie eine rege Unterrichtstätigkeit in Spanien und Europa nach. Derzeit lehrt sie Klavier am Konservatorium in Murcia.


 RODRIGO VILA / Saxophon

 

Der spanische Saxophonist Rodrigo Vila erhielt seine musikalische Ausbildung am Jacques Thibaud Conservatory in Bordeaux. Er gewann zahlreiche internationale Musikwettbewerbe und gastiert seitdem als vielseitiger Musiker auf den großen Bühnen der Welt. So ist er ein gern gesehender Gast bei internationalen Musikfestivals, wie u.a.beim Deià International Music Festival, beim Musicahora Festival in La Serena (Chile), beim La Mancha Music Festival oder beim Spanish Music Festival in Cadiz. Als Solist konzertiert er regelmäßig mit Staatsorchestern, wie dem Orchestre National Bordeaux-Aquitaine, dem Spanish National Orchestra, dem Madrid Symphony Orchestra oder RTVE Symphony Orchestra  Sein musikalisches Schaffen ist in zahlreichen Rundfunkproduktionen bei France Television, Radio Televisión Española, Catalunya Ràdio, Radio Galega und IB3 Ràdio dokumentiert.


BLUE SWING STEAM / JAZZ

Hardo Kritz- Vocals/RythmGuitar
Peter Kowal - Lead Guitar
Christian Saettele - Clarinet
Stefan Berger - Double Bass

 

Für die Kölner Jazzband um den Gitarristen Peter Kowal ist die Musik Django Reinhardts von jeher eine Inspiration. Die vier Musiker lassen den Swing der 30er und 40er Jahre im Stile des Django Reinhardt wieder aufleben. Dabei werden sowohl Klassiker als auch weniger bekannte Perlen der Swing-Ära mit viel Spielfreude präsentiert. Das Quartett hat durch zahlreiche Jam-Sessions zusammengefunden und versteht es, die Tradition des Jazz Manouche mit einer eigenen Note zu kombinieren. Swingender Rhythmus, mitreißende Soli und ein stimmungsvoller Gesang bringen den Saal zum Kochen.